Du musst hier nichts beweisen
Ich bin Anja.
Ich nehme wahr, was du selbst gerade noch nicht klar
greifen kannst – und bringe es in Worte.
Du funktionierst im Außen. Du trägst Verantwortung.
Du hast vieles im Griff. Und gleichzeitig gibt es diesen
Teil in dir, der spürt, dass etwas nicht stimmt.
Früher bin ich genau dort ausgewichen.
Heute bleibe ich stehen.
Ich halte diesen Moment mit dir aus.
Auch dann, wenn es eng wird oder der Impuls da ist,
wieder in Sicherheit oder Kontrolle zu gehen.
Hier musst du nichts leisten.
Du musst nichts erklären.
Und du wirst nicht bewertet.
Ich höre nicht nur zu.
Ich spiegle dir, was ich wahrnehme. Auch das, was du
selbst bisher vielleicht noch nicht klar sehen konntest.
Dein Körper zeigt oft längst, was wahr ist.
Wir schauen gemeinsam hin, statt es weiter mit dem
Verstand zu überdecken.
So entsteht nach und nach etwas, das sich nicht
künstlich anfühlt:
Ruhe.
Klarheit.
Und das Gefühl, wieder auf deiner eigenen Seite zu stehen.
Ob wir uns digital begegnen, an der Elbe oder im Wald:
Deine Entscheidung. Dein Weg.
Ich gehe ein Stück mit dir.
Und zeige dir, wo du dir selbst noch ausweichst.
Mein Ansatz
Ich glaube nicht daran, Menschen zu reparieren.
Ich sehe, dass längst alles da ist.
Was oft fehlt, ist der ehrliche Blick darauf.
Ich öffne Räume, in denen du nicht mehr ausweichen musst.
In denen du sehen kannst, was du bisher vielleicht
übergangen hast.
Nicht mit Druck.
Sondern in deinem Tempo.
Und in echter Verbindung mit dir.
Mein Weg
Es gab Momente in meinem Leben, an denen ich nicht mehr
ausweichen konnte.
Der Verlust meines Bruders.
Ein weiterer geliebter Mensch nur wenige Monate später.
Und die Erinnerung an den Tod meiner Mutter, der weiter
zurücklag.
Jeder dieser Abschiede hat etwas in mir bewegt.
Wofür das alles?
Wovor renne ich eigentlich weg?
Und was darf ich für mich anders machen?
Ich begann zu ahnen,
dass diese Verluste nicht nur Schmerz waren. Sondern
auch ein Wendepunkt.
Ich wollte verstehen, was in mir wirkt.
Und mir selbst ehrlicher begegnen.
Ich habe lange gebraucht, um wirklich hinzuschauen.
Mein Körper hat längst gesprochen.
Ich habe es nur noch nicht sehen wollen.
Bis ich nicht mehr ausweichen konnte.
Die Diagnose Brustkrebs hat alles verändert.
Es gab eine Zeit, in der ich nur noch funktionieren wollte.
Verleugnung.
Ablenkung.
Schmerzen stillen.
Weitermachen.
Ein Kreislauf, der nach außen stabil wirkte,
aber innen keine echte Verbindung zuließ.
Ein Kampf gegen mich selbst.
Irgendwann wurde mir klar:
Ich will nicht nur durchhalten.
Ich will verstehen.
ich will leben.
Was wirklich in mir wirkt.
Welche inneren Mechanismen mich steuern.
Warum mein Körper reagiert, wie er reagiert.
Und endlich meine Angst verstehen und aus
dem Überlebensmodus aussteigen.
In dieser Phase begegneten mir Menschen,
die nicht aus Theorie sprachen,
sondern aus eigener Erfahrung begleiteten.
Ich bin ihnen zutiefst dankbar.
Sie haben mich nicht gerettet.
Aber sie haben mir gezeigt, dass der Weg möglich ist.
Und dass ich ihn nicht allein gehen muss.
Ich habe verstanden:
Der entscheidende Moment ist nicht das, was passiert.
Sondern der Moment, in dem ich ehrlich bei mir stehen bleibe.
Dieser innere Check-in wurde zu meinem Kompass.
Weg von der Suche nach dem Warum.
Hin zu dem, was in mir Kraft hat.
Dieses Innehalten hat mir Räume geöffnet,
die lange im Verborgenen lagen.
Und ich habe erkannt:
Alles, was ich für meinen Weg brauche, ist bereits da.
Mein Wirken
Veränderung entsteht nicht durch Druck.
Nicht durch noch mehr Kontrolle.
Sondern in dem Moment, in dem du ehrlich hinschaust.
Und bei dir bleibst.
Heute arbeite ich ruhig.
Präsent.
Und klar.
Ich halte den Raum.
Und ich spreche aus, was ich sehe.
Auch das, was du bisher vielleicht übergangen hast.
Der erste Schritt kommt aus dir.
Erkenntnis öffnet die Tür.
Verkörperung entscheidet, ob du hindurchgehst.
Ich halte den Raum für deinen nächsten Schritt.
Lass uns einen Weg für dich finden.
Unsere gemeinsame Reise beginnt wie ein Zusammenkommen am Lagerfeuer.
Du darfst erst einmal ankommen.
Zur Ruhe kommen.
Ohne etwas leisten zu müssen.
Hier ist Raum für das, was gerade da ist.
Und gleichzeitig schauen wir hin.
Ich zeige dir, was sich in dir zeigt, auch wenn du es bisher vielleicht übergangen hast.
Du lernst, die Signale deines Körpers wieder ernst zu nehmen.
Und dich nicht länger davon abzulenken.
Ich halte den Raum, während du lernst, dir selber wieder zu vertrauen.
Nimm dir einen kurzen Moment Zeit
Spüre deine Füße und atme ein paar Mal bewusst ein und aus.
Was nimmst du gerade wahr?
Was bewegt dich?
Was möchte ehrlich gehört werden?
Lass die Antworten einfach da sein.
Deine ehrliche Wahrheit ist der erste Schritt zurück in deine Kraft.
Eigenverantwortung & Orientierung
Meine Begleitung ist eine Einladung, die Verantwortung für deinen eigenen Prozess bewusst zu übernehmen. Mein Wirken versteht sich als energetische und prozessorientierte Begleitung zur Aktivierung deiner inneren Kraftquellen – es ist keine Psychotherapie und ersetzt keine medizinische oder psychiatrische Behandlung.
Wichtig für dich zu wissen:
- Wenn du dich in einer akuten psychischen Krise befindest, ist ein klinisches Umfeld der sicherere Ort für dich.
- Solltest du bereits in Therapie sein, kann meine Arbeit eine stabilisierende Ergänzung sein. Bitte kläre dies jedoch vorab eigenverantwortlich mit deinem Therapeuten oder Arzt ab.
Gemeinsam schauen wir im Erstgespräch, ob dieser Raum für dein Anliegen gerade sicher und stimmig ist.
fühlenerlaubt.de
Kontakt per WhatsApp